Löwenzahn unterstützt die Verdauung
Löwenzahn ist sehr weit verbreitet und ein beliebtes Mittel zur Anregung des Stoffwechsels sowie der Regulierung des Verdauungsablaufs. Der Löwenzahn ist europaweit verbreitet und wächst
vorzugsweise auf Wiesen. Aufgrund seiner dicken Pfahlwurzel und der dichten, rosettenartig angeordneten Blätter verdrängt Löwenzahn andere Kräuter. Wird eine Wiese regelmäßig
abgefressen oder gemäht, passt sich die Pflanze der Schnitthöhe an und entwickelt sehr kurze Stiele. Ihre Blätter legen sich in dichten Rosetten flach auf den Boden.
Die wertvollen Inhaltsstoffe des Löwenzahns gelten als:
• verdauungsfördernd
• appetitanregend
• gallensekretionsfördernd
• leberstoffwechselanregend
• harntreibend
Inhaltsstoffe des Löwenzahns
Löwenzahn blüht zwischen Mai und Oktober und wird für die Verwendung als Futtermittel im Frühjahr geerntet. Aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe und Flavonoide wird Löwenzahn in
der Fütterung gerne bei Tieren mit Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Bitterstoffe regen die Sekretion der Magen-Darm-Säfte sowie die Gallenproduktion an, wodurch die Verdauung positiv
unterstützt wird. Neben Bitterstoffen enthält Löwenzahn auch Vitamine, Schleim- und Mineralstoffe.
Löwenzahn reguliert den Wasserhaushalt
Durch seine harntreibende Wirkung, die hauptsächlich auf den hohen Kaliumgehalt zurückzuführen ist, werden Leber und Nieren aktiviert und Stoffwechselabbauprodukte rascher aus dem Organismus
transportiert. Somit eignet sich die Fütterung von Löwenzahnkraut besonders zur kurweisen Entschlackung oder bei angelaufenen Beinen sowie Ekzemen bei Pferden. Bei älteren Tieren hat
sich die Fütterung von Löwenzahn zur allgemeinen Anregung des Stoffwechsels bewährt.
Löwenzahn und …….
Für eine Entschlackungskur kann Löwenzahn z.B. mit Brennnessel und Birkenblättern kombiniert werden. Die Fütterung sollte kurweise über zwei bis vier Wochen
erfolgen.
Löwenzahn ist ideal bei:
• Appetitlosigkeit
• Verdauungsstörungen
• Störungen des Gallenflusses
Löwenzahn – Fütterungsempfehlung
Pferde:
20 – 40 g je ausgewachsenes Pferd pro Tag
Meerschweinchen, Kaninchen und Co.:
Je nach Belieben des Tieres